Wärmebedarf im Gebäude

Wärmebedarf in Gebäuden betrifft hauptsächlich die Bereitstellung von Raumwärme. Ein kleinerer Teil entfällt auf den Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung.

Der Energiebedarf für die Raumwärmebereitstellung hängt natürlich maßgeblich vom Gebäudestandard (Altbau, Neubau, saniert, etc.) ab, aber es gibt auch andere Einflussfaktoren – wie in folgender Abbildung dargestellt:

Energieausweis

Im Energieausweis wird der Wärmebedarf eines Gebäudes in einer Energiekennzahl – dem Heizwärmebedarf (HWB) zusammengefasst. Diese Kennzahl gibt Auskunft welche Energiemenge (in kWh) pro m² Wohnfläche pro Jahr für die Gebäudeheizung eingesetzt werden muss – also je geringer umso besser. Der HWB ist auch eine der wichtigsten Kennzahlen in einem Energieausweis, die Gebäude werden hier in Klassen von A++ bis zu G eingeordnet:

Energieausweis

Mit dieser Kennzahl lässt sich also der jährliche Heizwärmebedarf eines Gebäudes mehr oder weniger genau berechnen bzw. abschätzen.

Der Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung (Warmwasserwärmebedarf – WWWB) ist bei den meisten Gebäuden recht ähnlich, unabhängig vom Gebäudestandard – hier kann ein flächenbezogener Pauschalwert von 12,5 kWh/m²a herangezogen werden.

Jährlicher Heizwärmebedarf

Ein typisches Gebäude, welches Anfang der 2000er Jahre erbaut wurde (HWB ca. 100 kWh/m²a), kommt bei 140 m² beheizter Fläche also auf einen Heizwärmebedarf von 14.000 kWh und einen Warmwasserwärmebedarf von 1.750 kWh jährlich. Insgesamt führt das also zu einem jährlichen Wärmebedarf von 15.750 kWh.

 

Mit diesem Rechner kann abgeschätzt werden, was der Wärmebedarf des Gebäudes für einen Einsatz an Energieträgern (Strom, Holz, usw.) erfordert.

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